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header 70 jaar

Seit 70 Jahren gut in Form

Mepal wurde im Jahr 1950 gegründet. Somit feiern wir in diesem Jahr unser 70-jähriges Firmenbestehen. Von Anfang an haben wir durchdachte Kunststoffprodukte für Speisen und Getränke hergestellt. Und schon immer nehmen wir unseren Produkten an den kleinen und großen Momenten des Lebens teil. Wir bieten eben Lösungen für jeden Moment des Lebens.

70 Jahre Arbeit von Menschen für Menschen

Seit 70 Jahren steckt in den Produkten von Mepal vor allem die Arbeit von Menschen, die diese Marke einfach besonders machen. Vom Design-Team, der für viele ikonische Entwürfe verantwortlich zeichnet,  bis zu unserem Firmengründer Egon Wolff. Von unserem früheren Firmeneigner, bis unserem aktuellen Direktor, beide immer mit einer klaren Vision für Mepal .

Aber auch alle anderen, die für Logistik, Montage, Einkauf, Verkauf, Verwaltung und Marketing zuständig sind.

Wir nehmen Dich mit durch 70 Jahre Mepal. Begleitest Du uns auf einer Reise voll spannender Erinnerungen?

70 Jahre Arbeit von Menschen für Menschen

1950

Auf zum Camping!

1950 - Die Gründung von Mepal

Mepal wurde im Jahr 1950 von Egon Wolff gegründet. Dazu gehörte natürlich auch das passende Firmenlogo. Die Buchstaben M und P von Mepal  wurden in diesem Logo miteinander verbunden. Duch den darunter liegenden Strich bildete sich eine stilisierte Tasse mit Untertasse, die Rundung des Buchstabens P formte zugleich den passenden Tassenhenkel.

Das Sternchen rechts der Untertasse symbolisierte die hohe Qualität der Produkte. Und die Farbe Orange im Logo schließlich war zum einen ein dekoratives Element, sollte aber auch die holländische Herkunft des Unternehmens herausstellen. Die ersten Schritte für die Marke Mepal waren somit getan.

1955 - Auf zum Camping!

Im Jahr 1955 begannen die politischen Kräfte in den Niederlanden, den Anspruch auf 14 Tage Urlaub gesetzlich zu verankern. Der niederländische Verkehrsclub ANBW startete daraufhin eine Kampagne zur Förderung des Camping unter dem Motto: „Es ist gesund und viel günstiger als ein Hotelaufenthalt!“ Der Gründer von Mepal, Egon Wolff, erkannte darin eine hervorragende Möglichkeit, Mepal als das ultimative Campinggeschirr zu präsentieren. Das Geschirr ist bei normalem Gebrauch nahezu unzerbrechlich und damit ideal für die Verwendung in Bereichen, in denen Menschen barfuß unterwegs sind.

Durch Sport- und Campinggeschäfte wurde  eine neue Zielgruppe erreicht, die Mepal als hochwertige, alltagstaugliche und unverwüstliche Marke kennen- und lieben lernte.

Auf zum Camping!

1960

Ein eigenwilliger Becher/Entwurf

1962 - Ein eigenwilliger Becher/Entwurf

„Wenn sich wie der Rest verhält, wird man wie der Rest!“, damit wollte Egon Wolff die Marke Mepal mit einem eigenständigem  Design vom Rest unterscheiden. Es setzte sich dafür ein, nicht tagesaktuellen Einflüssen zu folgen, sondern nach langfristigen Trends zu  suchen – und so ein zeitloses Design zu entwerfen. Wolff beauftragte sein Team, ein Becherserie zu entwerfen, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden konnte.

Einer von Wolffs Designern, Teun Teunissen van Manen, präsentiert (nach einigen Umwegen) einen Becherentwurf mit einem eigenwilligen Hakenhenkel. Extra groß, vor allem für flämische Kunden.

Mehr zu diesem ausgefallenen Design

1963 - Endgültiger Standort in Lochem

Am 4. April 1963 wurde in Lochem das Industriegebiet Kwinkweerd  offiziell eröffnet. Als eines  der ersten Unternehmen lässt sich auch Mepal hier nieder. Um dem feierlichen Anlass dieses Ereignisses einen gebührenden Rahmen zu geben, wurde sogar extra ein Fanfarenensemble engagiert. Was für ein Festtag!

Mepal entwickelte sich in dieser Zeit zu einer echten Haushaltsmarke, die vor allem die niederländischen Frauen anspricht. Allein während des ersten Jahres in Lochem empfängt Egon Wollf rund 40 Landfrauenverbände in Lochem und führt sie durch die Produktionsstätten. Mit seinem ihm eigenen Charme gewinnt Wolff so auf Lebzeit eine große Zahl an überzeugten Markenbotschaftern.

Bis heute befindet sich der Firmensitz von Mepal in Lochem.

Endgültiger Standort in Lochem
Modul(ar) aufbewahren

1967 - Modul(ar) aufbewahren

Im Jahr 1967 wurde die Produktion von neuen, stapelbaren Aufbewahrungsdosen gestartet: Die Geburtsstunde der vielbeachteten Modul-Serie. Dabei war diese Serie keinesfalls von Anfang erfolgreich und musste den ein oder anderen Rückschlag verkraften. Aber nachdem anfängliche Schwächen behoben wurden, entwickelte sich diese Serie zu einem wahren Verkaufsschlager. Die Produktionsmaschinen liefen Tag und Nacht, um die große Nachfrage nach diesen Dosen zu erfüllen.

Das Design wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem  wurden die Dosen als Musterbeispiel für niederländisches Design in die Sammlungen des Museums Boijmans van Beuningen und des Stedelijk Museum in Amsterdam aufgenommen.

1967 - Farbe bekennen

Seit seiner Gründung produzierte und verkaufte Mepal seine Teller, Tassen, Untertassen und Schalen vor allem in weichen Pastelltönen. Aber die Zeiten ändern sich und im Jahr 1967 steht ein neuer Trend in den Startlöchern: Farbe, Farbe und nochmals Farbe! Auffällige Farben und sogar Schwarz stehen nun im Vordergrund.
Auch Mepal konnte sich diesem Trend nicht verwehren und brachte die farbenfrohe Geschirrserie Carnaby auf den Markt. Violett, Gelb, Orange und Olivgrün sind auf einmal angesagte Farben. Der Name ist inspiriert durch die legendäre Carnaby Street in London, die in den 60er-Jahren mit ihren vielen farbenfrohen Boutiquen und der entspannten Atmosphäre ein Sinnbild für das hippe Image der englischen Hauptstadt war. Die Farbe Violett wird sich später als der am wenigsten beliebte Farbton dieser Serie beweisen. Das Olivgün und Orange hingegen werden viele weitere Jahre Bestandteil der Mepal Kollektion bleiben.

Was meinst Du, welches Plattencover hat die Designer von Mepal am meisten bei der Gestaltung der Geschirrserie Carnaby inspiriert?

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1967 - Farbe bekennen

1970

1976 Die Vermählung von Mepal und Rosti

1976 - Die Vermählung von Mepal und Rosti

Nachdem er lange vergeblich nach einem Nachfolger gesucht hat, verkauft Egon Wolff seine Firma Mepal an das dänische Unternehmen Rosti AS. Rosti wollte so schnell wie möglich eine eigene Marke mit einer eigenen Kollektion aufbauen. Da Mepal jedoch eine hohe Markenbekanntheit in den Niederlanden besaß, wurde der Markenname beibehalten. Umgekehrt ist Rosti in Skandinavien und der restlichen Welt wesentlich bekannter. Die Diskussion um den oder einen gemeinsamen Namen wird erst im Jahr 2016 endgültig beigelegt werden.

1977 - Gut verpflegt zur Mittagszeit

Für viele Menschen ist die Brotdose ein so selbstverständliches Produkt, dass niemand mehr groß über deren Erfindung nachdenkt. Der Bedarf an einer (Brot-)Dose entstand Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Menschen anfingen, in Fabriken zu arbeiten. Butterbrote werden in einer leeren Keks- oder Tabakdose eingenommen, um zu verhindern, dass das Brot zerdrückt wird. Diese Grundfunktion hat die Brotdose natürlich heute noch.

Seit 1977 nimmt auch Mepal an der Welt der Lunchboxen teil. Ein etwas holpriger Start, aber der Beginn einer langjährigen Beziehung zwischen Mepal und der Verpflegung für die Mittagszeit!

1977 Gut verpflegt zur Mittagszeit
1978 Frühstück- im-Bett-Geschirr

1978 - Frühstück- im-Bett-Geschirr

Ein Mepal-Geschirr passt jederzeit. Dies ist die Idee hinter einer Werbekampagne rund um das bekannte Classic-Geschirr. Dazu werden Aussagen genutzt wie Frühstück-im-Bett-Geschirr, Zwölfuhr-Läuten-Geschirr, Rush-Hour-Geschirr, Alltags-Geschirr oder Kleine-Esser-Geschirr.

Die Einführung des Geschirrs Classic im Jahr 1978 bringt eine vielseitig verwendbares Geschirr auf den Markt, mit dem die Verbraucher immer etwas Schöneres auf den Tisch haben.

1980

1984 - spaghetti

1984 - Ein ikonischer Spaghetti-Löffel

Einen Spaghettilöffel aus Melamin herzustellen, ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Die Form eines Spaghettilöffels macht es schwierig, ihn ordentlich zu bearbeiten. Und alles von Hand in Form zu bringen, kostet zu viel Zeit und damit Geld.

Die einzige wirklich brauchbare Alternative ist Spritzgießen. Eine Nachbearbeitung des Produkts ist hier nicht weiter erforderlich. In der Mitte des Löffels befindet sich ein Loch, um eine Portion Spaghetti abzumessen und überschüssiges Wasser ablaufen zu lassen. Eine Ikone wird geboren, und der Löffel ist in den Niederlanden und Deutschland genauso beliebt wie das Essen von Nudeln.

1986 - Isolierflaschen

Das Design Team entwirft 1986 drei Isolierflaschen. In der Regel haben diese Produkte ein Kunststoffgehäuse mit einem Schraubsockel, auf dem die Glasinnenflasche befestigt wird. In diesem Design gibt es unten keine Schraube, die Glasinnenflasche wird oben am oberen Flaschenkorpus in einem Kragen festgezogen.

Das Risiko von Glasbruch wird reduziert, indem die Innenflasche auf eine Stahlfeder positioniert  wird, um Stöße zu absorbieren. Die Isolierflasche kommen in drei Größen auf den Markt und bleibt bis 2001 in der Kollektion.

Im Jahr 2020 ist die Isolationsserie zurück im Mepal Sortiment.

Kennst Du schon unsere neuesten Thermoflaschen und –becher?

1986 - Isolierflaschen
1988 - campus

1988 - Den ganzen Tag in die Schule

Gegen Ende der 1980er Jahre werden immer mehr Frauen berufstätig. Das bedeutet, dass immer mehr Kinder länger in der Schule bleiben. Dazu braucht es gute Schulbecher und Brotdosen. Eine wichtige Anforderung an den Entwurf ist, dass die Schulkinder den Becher selbst öffnen und wieder verschließen können. Aus diesem Grund hat der Deckel die Größe einer Kinderhand.

Einzigartig ist die kugelförmige Kappe auf dem Deckel und die identische, gegenüberliegende Hohlform am Boden des Bechers.

Eine erfolgreichen Serie ist somit geboren!

1988 - Wissen, was man zu Hause hat

Mit Einführung der beschrifteten Vorratsdosen wissen die Kunden nun ganz leicht, was sie zu Hause haben. Dies steht jetzt bereits auf der Dose! In den Benelux-Ländern werden die Dosen schnell zu einem großen Erfolg. Danach sind auch in Deutsch, Englisch, Dänisch, Französisch und Norwegisch erhältlich.

Es ist nicht nur eine Herausforderung, alle Varianten in allen Sprachen vorrätig zu halten, sondern auch aus logistischer Sicht ist die Distribution der Dosen eine knifflige Aufgabe. Die vorbeschrifteten Dosen  bleiben bis 2005 im Sortiment. Kennst Du sie noch?

1988 - letterbox

1990

1992

1992 - Beeindruckende Campus Brotdose

1992 wird eine neue Version der Campus Brotdose auf den Markt gebracht. Die elastischen Eigenschaften des Kunststoffs HIPS (High Impact Polystyrol) werden hierbei optimal genutzt. Der Deckel der Brotdose wird durch einfachen Druck auf die Seitenwand entriegelt. Ein zusätzlicher Knopf oder Clip wird dadurch nicht mehr benötigt.

Der Kunststoff biegt sich danach in seine ursprüngliche Position zurück und verriegelt den Deckel so wieder automatisch. Der sichtbare Verschlussknopf auf der Brotdose dient lediglich als dekoratives Element.

1993 - Nachhaltigkeit ihrer Zeit voraus

Kurz vor dem Sommer 1993 tritt die Universität Twente mit der Bitte an Mepal heran, einen nachhaltigen Becher für Kaffeeautomaten zu entwickeln. Die Einwegbecher aus Pappe mit einer Polyethylen-Innenbeschichtung sowie herkömmliche Einweg-Kunststoffbecher belasten die Umwelt immens.

Die Herstellung von Pappe verbraucht zudem viel Wasser, aufgrund ihrer Kunststoffbeschichtung können die Becher nicht ins Altpapier gegeben werden. Das Recycling von Kunststoffen ist zudem sehr schwierig. Die „Vereniging Milieudefensie“ berechnet, dass alle Niederländer zusammen jedes Jahr etwa 3 Milliarden Kaffeebecher wegwerfen. Alle Becher aneinandergereiht würden ein Band von 300.000 Kilometern ergeben, das ist das Achtfache des Erdumfangs oder die Entfernung zum Mond. Es muss hier also eine Alternative her, so Mepal.

Mehr über die Nachhaltigkeit bei Mepal

1994
1996

1996 - Kunst mit einem großem K

Ende der 90er Jahre will Mepal einen bedrucktes Künstlergeschirr herausbringen. Das Design Team erhält die Aufgabe, einen Künstler zu finden, der sowohl zu Mepal als auch zum Zeitgeist passt. Entgegen dem damaligen Trend in den Frauenzeitschriften (frivole Blumen- und Tieraquarelle) sucht das Team etwas Aufregenderes. Etwas mit ein wenig mehr Pfiff. Sein Blick fällt auf die Arbeit von Jan te Wierik. Expressionistisch, abstrakt, farbenfroh, im Stil der Künstler-Gruppe COBRA. Perfekt für ein unverwechselbares Geschirr.

Der Künstler Jan te Wierik erscheint mit seinem Arbeitsoverall voller Farbspritzer im Büro von Mepal. Zuerst gefällt es ihm so gar nicht, gemeinsam an einem Geschirrservice zu arbeiten, bis er die Empfangsdame sieht und sich Hals über Kopf verliebt... Neugierig, wie es weiterging?

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1997 - Form follows function

Das Design des Calypso ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Form der Funktion folgen soll. Der Begriff „Form follows cunction“ wird im Industriedesign häufig für funktionale, schön gestaltete Produkte verwendet. Jede Linie, jedes Detail und jede Form unterliegt einer logischen, durchdachten Struktur. Die Form entsteht durch die Funktion.

Da der Abfallbehälter in der Küche in Sichtweite steht, muss er attraktiv aussehen. Der Platz auf einer Arbeitsplatte ist in der Regel begrenzt, daher darf die Standfläche nicht zu groß sein. Eine großzügige Einfüllöffnung, die auch leicht offengelassen werden kann, ist ein Muss, damit der Abfall beim Zubereiten direkt in den Behälter geworfen werden kann. Und ein Griff an der Rückseite des Behälters soll das Anheben, Tragen und Entleeren ermöglichen.

1997
1999

1999 - Etwas Großartiges für die Kleinen

Im Jahr 1999 steht das Design Team vor einer großen Herausforderung: Ein auslaufsicherer Trinklernbecher für die Allerkleinsten. Ein Melkrobotor und ein Fahrradventil (zwei gänzlich verschiedene Techniken) führen letztlich zum gewünschten Ziel. Der erste Prototyp des neuen Antitropf-Trinklernbechers lässt nicht lange auf sich warten. Am Ende besteht die Mechanik der Antitropf-Lösung aus nur einem Teil und lässt sich so auch einfach reinigen. Ab 2002 ist der Becher endlich im Handel erhältlich.

2000

2000 - Erfolg aus einer unerwarteten Richtung

Im Jahr 2000 fragt Mepal bei einem Lieferanten von Silikon nach einen Angebot für ein Ersatzteil des Antitropf-Trinklernbechers an. Die Kosten sind deutlich günstiger als vorher gedacht. Dadurch kommt es zu der Idee, in Kombination mit hitzebeständigem Melamin einen Topf-Untersetzers zu entwerfen.
Der Domino ist schnell entwickelt; eine einfache quadratische Platte mit neun Löcher, in die dann Silikonringe eingesetzt werden und damit für eine rutschfeste Ober- und Unterseite sorgen. Beim Servieren braucht man nun nicht mehr die heiße Pfanne oder einen Topf mit einer Hand festzuhalten, sondern platziert diese rutschfest auf dem Tisch. Die Tischplatte wird zudem durch die Silikonringe zudem vor Kratzern durch den Untersetzer geschützt.

Der Domino wird ein zu einem unerwarteten Verkaufsschlager, auch dadurch, auch weil sich seine Farbe leicht an aktuelle Trends anpassen lässt.

2000 - domino
2000 - campus

2000 - Ein neues Gewand für Campus

Um die Jahrtausendwende ist es auch Zeit für eine Überarbeitung der Campus-Serie von Mepal. Die vertraute Form bleibt, die Auslaufsicherheit jedoch wird weiter verbessert. So signalisiert nun ein hörbares „Klick“, wenn der Verschlussbecher auslaufsicher zugedreht ist; das bis heute bekannte Klick-Verschluss-System. Auch die Brotdose wird überarbeitet, sie erhält ein freundlichere Anmutung.

Die neuen Farben, wie Rosa, Hellblau und Lime werden im Februar 2001 begeistert aufgenommen. Vor allem das limonengrüne Lime ist modisch und zeitlos zugleich. Verglichen wird dieser Farbton mit Begriffen wie „Vitalität“ und „Hoffnung“, er passt somit perfekt in das neue Jahrtausend.

2001 - Praktisch für unterwegs

Mepal hat viele Produkte für draußen im Sortiment, aber im Verhältnis dazu gibt es noch recht  wenige Artikel für die Verwendung unterwegs. Dies ändert sich im Sommer 2001. Während eines Besuchs bei einem chinesischen Lieferanten für Isolationsprodukte erfährt Johan Weernink, dass die Nachfrage nach Thermobechern (auch Auto- oder Reisebecher genannt) deutlich stärker ist als nach Thermoflaschen.

Nicht lange danach finden sich auch in Autos europäischer Produktion immer häufiger Getränkehalter. Mit der Zunahme von Verkehrsstaus und der somit oft längeren Reisezeit ist eine Kaffee unterwegs natürlich ein wahrer Genuss! Mepal beschließt daher, einen eigenen Thermobecher zu entwickeln - die Geburtsstunde des ersten Carcup!

2001
2002

2002 - Nicht rund, aber auch nicht eckig

Chefdesigner Johan Weernink ist auf der Suche nach einer Form, die sowohl schön als auch praktisch ist. Mit Hilfe mathematischer Formeln entwirft er eine Grundform, die sich zwischen einem Kreis und einem Quadrat befindet. Der Arbeitstitel „cirkant“ ist schnell gefunden!

Um den Namen internationaler klingen zu lassen, wird er später in Synthesis geändert: ein Name, der sich auf die harmonische Verschmelzung von Quadrat und Kreis bezieht. Vom ersten Tag an ein großer Erfolg.

Ein Teil dieses Erfolgs sind auch die leuchtenden, funkelnden Farben, die uns nach den Anschlägen vom 11. September auf eine bessere, schönere Welt  hoffen ließen.

Mehr zu der besonderen Form der Synthesis

2002 - Für den täglichen Gebrauch

Nach dem Erfolg der Synthesis beschließt Mepal, eine eigenständige Melamin-Schalenserie herauszubringen: Die Vorratsdosen- und Schalenserie Volumia.

Was in der Geschichte von Mepal  bislang eher weniger vorgekommen ist, geschieht nun mit den Schalen der Synthesis- und Volumia-Serien. Form, Farbe und Ausführung sind von so hoher Qualität, dass sie von den Verbrauchern für den täglichen Gebrauch gekauft werden. Die Assoziation mit Kunststoffen allein für das Camping spielt offenbar keine Rolle mehr. Wow!

2002
2004

2004 - Die Geburt der Pop-up-Flasche

Vor allem die deutschen Kunden fragen immer wieder nach einer echten Trinkflasche. In Deutschland werden viel mehr flüssige Getränke wie Saft mit in die Schule genommen, in den Niederlanden dagegen mehr Joghurt und andere Milchprodukte. Während eines Brainstomings sagt jemand eher aus Scherz, das Mundstück sollte aus dem Flaschendeckel springen – das ist die Lösung!

Eine Edelstahlfeder hält das Mundstück unter Spannung, eine Halterung im Deckel sorgt dafür, dass das Mundstück dort wieder einrastet. Durch einen Druck auf den Verschlussknopf „poppt" das Mundstück heraus, ein erneuter Druck auf das Mundstück lässt es wieder im Deckel verschwinden. Mit der Pop-Up-Flasche, die auf der Frankfurter Ambiente-Messe  im Februar 2004 präsentiert wird, haben die deutschen Kunden endlich die lang ersehnte Trinkflasche!

2005

2005 - Ein Deckel zum Einrahmen

Auf einen Blick sehen, welche Vorräte man noch zuhause hat. Das ist die Idee hinter der Vorratsdose Modula. Modular, mit austauschbaren Einzelteilen. Die Ursprünge dieser Linie gehen zurück auf das Jahr 1965, als die Dosen noch Modul hießen. Mit dem Aufkommen von Küchenschubladen jedoch wird der Bedarf an Übersicht von oben bedeutsamer. Ein transparenter Deckel scheint da die Lösung zu sein, aber... das ist nicht einzigartig genug.

Mehr zu dieser ikonischen Vorratsdose

2007 - Eine vorausschauende Lunchbox

In einer Zeit, in der die Wirtschaft in den Niederlanden schneller wächst als jemals zuvor und immer mehr Menschen ihr Mittagessen unterwegs beim Bäcker, Metzger oder im Take away-Restaurant kaufen, macht Mepal etwas komplett Gegenteiliges – und bringt unter dem Namen Take a Break (TAB) neue Lunchboxen heraus.

Die Take a Break-Lunchboxen gibt es in verschiedenen Größen, um den Bedürfnissen sowohl von großen als auch kleinen Essern zu entsprechen. Es gibt auch eine extra Lunchbox für die Laptoptasche, das Modell „flat“. In diesem Format werden die Brote nicht über- sondern nebeneinander transportiert und die Lunchbox passt problemlos auch in schmale Tasche.

2007

2008 - Bequem, handlich und äußerst hilfreich

Im Jahr 2008 führt Mepal die stilvolle Essschale Loomm ein, eine hochwertige Porzellanschale in einer stabilen Kunststoffhalterung. Die Loomm-Schale t aktuellen Trend nach mehr Bequemlichkeit und Komfort. Wenn ein Familienmitglied später nach Hause kommt, kann das Essen schnell in die Mikrowelle aufgewärmt und danach in der Schüssel bequem auf dem Sofa genossen werden. Ofenhandschuhe, Tischdecke und alleine essen gehören damit der Vergangenheit an. Der Inhalt der Schüssel ist mit 500 ml zudem exakt auf das durchschnittliche Fertiggericht abgestimmt.

2008
2009

2009 - Die Geschmackmacher von Mepal

Die Knoblauchpresse, der Mahlstein und vielleicht am bekanntesten: der Kräutertopf Hydro Herbs. Alle Produkte, mit denen Mepal zu einem Geschmacksmacher in der Küche wird. Die Knoblauchpresse und der Mahlstein sind Entwürfe von Studenten und können als erfolgreiche Abschlussarbeiten bezeichnet werden.

Der Mahlstein und die Knoblauchpresse sind inzwischen aus dem Sortiment verschwunden, der Kräutertopf jedoch ist weiterhin erhältlich.

2010

2011 - Optima(l) in der Küche

Auch im Bereich der "Vorbereitung" bleibt Mepal nicht stehen. Eine neue Serie mit dem Namen Optima umfasst drei Rühr- und Schöpflöffel sowie einen Schneebesen. Besonders der Schneebesen ist in Deutschland sehr beliebt. Der Griff mit einem kleinen Durchmesser ermöglicht ein einfaches Verrühren. Die Metallschlaufen des Schneebesens sorgen dafür. dass Schlagsahne oder Teig schön luftig werden. Es wird alles darangesetzt, damit die Optima-Serie ein Erfolg wird.

Mindestens ebenso wichtig ist die Präsentation in den Geschäften. Die farbenfroh gefärbten Melaminlöffel wurden früher oft alle zusammen in einen Behälter gestellt. Das funktioniert mit der Optima jedoch nicht, da man so nur viele graue Löffel sieht (lediglichder Stiel dieser Serie ist farbig). Das Problem wird mit einem Karussell-Display gelöst, bei dem die Löffel nach Farbe sortiert nebeneinander hängen.

2011
2012

2012 - Zeit für eine neue Serie

Das Design Team von Mepal scheut sich nie davor, auch seine eigenen Entwürfe kritisch zu hinterfragen. Die Kollektion umfasst Bestseller, Eintagsfliegen, aber auch Produkte, die weniger Beachtung finden. Ein solches Design ist das Geschirr Wave. Es befindet sich seit 1995 im Sortiment und könnte einen neuen Impuls gebrauchen.

Da das Geschirr eine sehr auffällige, wellenförmige Unterseite hat, beschließt das Team, eine völlig neue Linie mit besseren Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln. Der Name: Flow. Ein positiver Ausdruck, der gut zu der neuen Energie passt, mit der sich Mepal auf die Zukunft vorbereitet.

2014 - Erweiterung der To-go-Range

Im Jahr 2014 wird die Serie für Produkte unterwegs erheblich erweitert. Die Duo-Lunchbox Ellipse wird vorgestellt. Im unteren Fach kann eine Mahlzeit oder einen Salat transportiert werden, der obere Deckel bietet sich für ein Döschen mit Dressing, Dipp oder Sauce an, zudem ist dort Platz für eine Scheibe Brot, eine Serviette oder Besteck Das breite Gummiband hält die beiden Teile der Lunchbox fest zusammen.

Etwas später kommt auch die Salatbox Elllipse auf den Markt, ausgestattet mit einem extra großen Unterteil. Dies erleichtert das Vermischen der einzelnen Salat-Zutaten. Zusätzlich gibt es dazu das  3-teilige Besteck-Set Ellipse, das perfekt in den oberen Deckelbehälter  von Lunchbox und Salatbox passt.

Der wiederverwendbare Kunststoffhülle des Besteck-Sets  hat die Form eines Löffels, in dem eine Gabel, ein Messer und ein Löffel aus Edelstahl Platz finden. Neu ist auch das Material der Hülle. Es ist das erste Mal, dass Mepal einen umweltfreundlichen, biobasierten Kunststoff verwendet, der zum Teil aus recyceltem organischen, pflanzlichen Material besteht.

2014
2014 - wasserflasche

2014 - Nachhaltig Wasser trinken

Bereits 2009 brachte Mepal eine nachhaltige Variante zur Einwegflasche auf den Markt - die Trinkflasche JustWater. Im Jahr 2014 erscheint ergänzend eine neue Trinkflasche mit einem unverkennbareren Design. Während die JustWater vor allem Design-Enthusiasten ansprach, soll die neue Trinkflasche Ellipse nun ein Entwurf für die breite Öffentlichkeit sein.

Die nächste Sortiments-Ergänzung ist eine Sporttrinkflasche. Vom Design her ähnelt sie der Trinkflasche Ellipse, aber der Durchmesser ist anders. Die Sporttrinkflasche hat einen größeren Durchmesser, so passt sie genau in die Halterung von Fahrrädern und des Fitnessgeräten.

2017 - Der ideale Alleskönner

Im Jahr 2017 wird die Cirqula vorgestellt. Ein Alleskönner in der Küche mit einem vollen kompletten "Circle of use". Dieser "Nutzungskreislauf" beginnt mit dem Herausnehmen der Multischüssel aus aus dem Küchenschrank. Sobald die Schale gefüllt ist, muss sie zur Aufbewahrung von Lebensmitteln in den Kühl- oder Gefrierschrank gestellt werden können. Von dort ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Mikrowelle, um das Essen wieder aufzuwärmen. Durch Abnehmen des Deckels verwandelt sich der Multischüssel auf dem Tisch in eine stilvolle Servierschüssel. Nach Gebrauch erfolgt die Reinigung in der Spülmaschine oder per Hand -e in Kinderspiel, da sich die runde Form einfach und rückstandslos reinigen lässt. Danach wird die Schüssel zurück in den Küchenschrank gestellt, der Nutzungskreislauf ist abgeschlossen.

2017
2017-2

2017 - Die Revolution beim Pausensnack

Im Jahr 2017 wurde auf der Ambiente auch der Lunchpot Ellipse vorgestellt. Vom ersten Tag an wird der Lunchpot begeistert von den Einzelhändlern aufgenommen, Aber auch von allen Angestellten in Lochem - von einem Tag auf den anderen nehmen die Beschäftigten bei Mepal Joghurt mit Müsli mit zur Arbeit.

Der neue Lunchpot, an dessen Entwicklung zwei Jahre gearbeitet wurde, eignet sich für warme und kalte Speisen, für einen leckeren Pausensnack unterwegs. Der Lunchpot bietet sich ideal an zur Mitnahme  von Joghurt und Müsli, Suppe und Croutons oder Salat und Dressing. In den beiden Behältern bleiben die Zutaten einer Speise so getrennt voneinander und werden erst vor dem Verzehr – quasi „just in time“ – miteinander vermischt . Ein einziger Zwischendeckel wäre weniger hygienisch und nicht sehr benutzerfreundlich, da beide Seiten mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Daher habe beide Behälter einen separaten Deckel und können dennoch als eine Einheit miteinander verbunden werden.

Nicht ohne Grund wird der Lunchpot mit dem iF Design Award und dem Pro-K Award ausgezeichnet.

2008 - Die neuen Schulkameraden

Im Jahr 2018 macht sich das Design Team von Mepal an die Entwicklung der dritten Generation von Campus-Produkten. An vielen Grundschulen in den Niederlanden sind die Becher und Brotdosen aus der Campus-Serie seit 1988 ein vertrauter Anblick.

Nun will das Team das Design der Pop-up-Trinkflasche, des Verschlussbecher und der Brotdose noch besser aufeinander abstimmen. Der Verschlussbecher erhält einen größeren Inhalt und verliert seinen gewölbten Boden. Die Brotdose wird mit einem neuen Verschlussmechanismus versehen und mit einem herausnehmbaren Bento-Einsatz versehen. Und die Pop-up-Flasche? Nach langer Suche erhält sie endlich eine garantiert auslaufsichere Verschlusskappe.

2008
2019

2019 - Eine Geschirrserie, die schön ist, dass man immer davon essen mag

Ein Geschirr wie eine Lotusblume. So lässt sich das Geschirr Bloom, das 2019 präsentiert wird, am besten beschreiben. Wenn man es von oben betrachten, erscheint das Geschirr wir eine sich öffnende Lotusblüte.

Johan Weernink entwickelte diese Idee bereits früher für die Flow-Serie, aber das Design landete in der Schublade, da die Teller dieser Serie vollständig dekoriert werden sollten. Nun erhält das Geschirr selbst eine matte und gesprenkelte Oberfläche, damit spielt das Dekor keine Rolle mehr.

Das Geschirr sieht fast wie Keramik aus, und von überall hört man: viel zu schön, um es nur außen zu benutzen!

2020

2020 - Der nächste Schritt Richtung Zukunft: Edelstahl

Wenn es um Produkte "für unterwegs" geht Mepal mit einer Vielzahl an innovativen, nachhaltigen und benutzerfreundlichen Produkte voraus. Um diese Position auch zukünftig zu festigen, wird die bestehende Thermo-Serie von Mepal von Grund auf erneuert.

Bei der Entwicklung der neuen Serie wird der so genannten Trinkempfindung und dem Geruchssinn (von Kaffee oder Tee) viel Aufmerksamkeit gewidmet; denn der Geschmack wird zu 95% durch den Geruch bestimmt. Ergänzend zu den Thermobechern gibt es stilvoll designte, neue Thermoflaschen (die auch für Sprudelwasser geeignet sind!) und eine Thermo-Version des Lunchpots.

Mit dieser Thermo-Serie beschreitet Mepal den Weg in die Zukunft, um auch in den nächsten 70 Jahre jederzeit innovativ zu bleiben.

2020